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Arbeitsmoral – ZEIT Online

Autorenbild: Prof. Dr. Ingo Hamm
Prof. Dr. Ingo Hamm
7. Aug. 2025
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 28. Sept.

"Sechs, äh, vier Tage sollst du arbeiten – Nur: Wie könnte die aussehen? Viele sind orientierungslos bei der Frage, welchen Stellenwert die Arbeit in ihrem Leben haben soll. Muss ich eine bestimmte Summe Geld verdienen? Habe ich die Freiheit, mich mit meinem Job selbst zu verwirklichen? Kann ich nicht einfach in Teilzeit gehen, weil das Gehalt auch so ausreicht? [...]"

Meine Kernaussage

Nicht die Arbeitsmoral ist gesunken, sondern die innere Motivation. Wer seine Arbeit als wirksam und sinnvoll erlebt, hält auch lange Tage durch, ohne ans Aufhören zu denken; Chirurgen und Handwerker zeigen das. Die Debatte über Vier-Tage-Woche und Teilzeit greift deshalb zu kurz, denn weniger Stunden machen unbefriedigende Arbeit nicht erfüllender. Entscheidend ist, ob Menschen erleben, dass sie etwas können und etwas bewirken.

ZEIT-Online-Artikel „Sechs, äh, vier Tage sollst du arbeiten“ mit Startblöcken auf einer Laufbahn

"Hamm geht nun davon aus, dass nicht die Arbeitsmoral gesunken ist, sondern die innere Motivation." [...] "'Die meisten Chirurgen denken auch nach zwölf Stunden im OP nicht daran zu kündigen', sagt Hamm – und dass 92 Prozent der Handwerker ihren Job als sinnvoll erachten"



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