Gastkommentar im Handelsblatt: KI und Kommunikation
- Ingo Hamm
- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Wir feilen minutenlang an KI-Prompts. Aber beim Mitarbeiter-Briefing?
„Siehe Anhang. Bitte Zeitnah. Danke."
Genau das ist der Widerspruch, über den ich heute im Handelsblatt über KI und Kommunikation schreibe.
Jedes dritte deutsche Unternehmen nutzt bereits KI. Wir investieren Zeit, Geduld und Präzision in unsere Prompts – Kontext, Ziel, Rahmenbedingungen, Beispiele. Und dann schicken wir dem Menschen nebenan eine Nachricht, die mehr Fragen aufwirft als beantwortet.
Das ist kein KI-Problem. Das ist ein Führungsproblem.
Die Zahlen sind eindeutig: 71 % der Beschäftigten sind mit der Qualität der Informationen, die sie im Arbeitsalltag bekommen, unzufrieden. Zwei Drittel derer, die den Job wechseln wollen, nennen mangelhafte Kommunikation als Grund.
Meine These: KI wird unsere zwischenmenschliche Kommunikation verbessern – nicht trotz, sondern wegen ihrer gnadenlosen Feedback-Schleife. Schlechter Prompt, schlechter Output. Diese Logik gilt für Menschen genauso.
Lasst uns KI als "Trainingslager" für bessere Kommunikation nutzen!
Den ganzen Kommentar – mit drei konkreten Prinzipien für die Führungspraxis – gibt es hier im Handelsblatt.



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